Giusto Kamarazenekar: Tavaszi hangok Díjtalan koncert a KULT7-ben, május 2-án, szombat este 7-kor.
A Giusto Kamarazenekar különleges tavaszi hangversenyre várja a közönséget a KULT7-ben. A szimfonikus zenekarrá kibővített együttes ezen az estén a klasszikus zene gazdag és érzelmekben bővelkedő világába kalauzolja a hallgatókat. Egy meghitt, inspiráló koncertélmény ígérkezik, ahol a tavasz frissessége és a zene szépsége találkozik. Minden érdeklődőt szeretettel várunk!
A műsor:
L. Cherubini: Lodoiska – nyitány J. Haydn: D-dúr csellóverseny Bartók Béla: 1. hegedűverseny ( Op. posth.)
Előadják: Onczay Zoltán – cselló Litván Erika – hegedű Sándor Szabolcs – karmester és a szimfonikus zenekarrá kibővített Giusto Kamarazenekar.
„Die Feinde der Neuen Musik haben recht: Neue Musik ist keine Musik“ (Mathias Spahlinger)
Was Musik und was keine ist, ist keine Frage der Definition, sondern des Hörens. Musik, die nicht als Musik gehört wird, ist keine Musik. Insofern haben die Feinde der Neuen Musik recht, denn sie hören nicht zu. Was aber die Feinde der Neuen Musik nicht erkennen, ist daß das Keine-Musik-Sein der Neuen Musik ihr Verhältnis zur Musik definiert. Indem die Neue Musik versucht, sich von der Musik abzugrenzen, wirft sie die Musikfrage erst auf. Neue Musik ist nicht nur keine Musik, sie ist das Gegenteil von Musik. Das Gegenteil von Musik ist natürlich immer noch Musik, wie eine negative Zahl immer noch eine Zahl ist. Was wir suchen ist der Nullpunkt: der Ort von dem aus die Unterscheidung der Musik getroffen wird. Es gilt, eine Musik zu schaffen, die diesen Nullpunkt als Fluchtpunkt umkreist, und deren Hören ein permanentes Unterscheiden ist. Ein solches Hören ist das Hören des Komponisten: ein Hören das Musik erschafft, indem es eine Grenze zieht, zwischen dem was Musik und was keine ist.
Giusto Kammerorchester wurde 2004 von Erika Litván, Konzertmeisterin, gegründet. Es begann als Streichorchester, hat sich aber im Laufe der Zeit auch an anderen Besetzungen versucht, vom Violinduo bis zum Sinfonieorchester, und gibt regelmäßig Konzerte in Budapest und ganz Ungarn. Am 11.1. 2019 spielte Giusto im Rahmen des Transparent Sound Festivals die Uraufführung von Nikolaus Gerszewskis Inert Mass im Theater Studio K. Am 21.6. 2019 nahm Giusto an einer Aufführung von Phill Niblocks 4 Chorch im Feszty House teil. Am 11.9. 2019 spielte Giusto die Uraufführung mehrerer Werke von Nikolaus Gerszewski im Three Ravens in Budapest. Giusto spielte 2020 Werke von Nikolaus Gerszewski mit einem Streichquartett ein, die 2021 auf einer CD bei flea records veröffentlicht wurden (flea 011).
2023 veröffentlichte hathut (ezzthetics) die CD Three Works for Strings mit Kompositionen von Nikolaus Gerszewski, gespielt von Giusto. https://nikolausgerszewski.de/3w.html
Am 6. April 2024 spielte Giusto Nikolaus Gerszewskis Streichquartett Beethoven Square im OMA (Ordinary Music Archives) in Budapest. https://nikolausgerszewski.de/beethoven.html
Műsor:
Bujtás József: Szimfonikus zenekari mű Székely Endre emlékére
Joseph Haydn: Sinfonia Concertante
Bujtás József: Concerto szóló hegedűre és szimfonikus zenekarra
Bujtás József: 1. zongoraverseny
Előadók: Litván Erika - hegedű
Szász Diána - oboa
Berta István - fagott
Kallai Nóra - cselló
Catherine Nardiello - zongora
Sándor Szabolcs - karmester
a szimfonikus zenekarrá kibővített Giusto Kamarazenekar
A belépés díjtalan. Minden érdeklődőt szeretettel várunk!
A koncert Ferencváros Önkormányzatának támogatásával valósul meg.